#54 Farbenblind und trotzdem Fotograf: Marcel Hampel über den Mut, die eigene Wahrheit zu leben

Shownotes

Marcel Hampel ist Fotograf, Videograf und Wildnispädagoge aus Öhningen am Untersee. In dieser Folge spricht er mit Martin über seinen Weg von der Baustellenfotografie zur Porträtarbeit in der Natur, warum er seine Farbenblindheit jahrelang versteckte und heute als Stärke lebt, was Jugendliche wirklich brauchen und weshalb Wirkung nur durch Wahrheit entsteht.

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00:00:00: Vom Getriebenen zum selbstbestimmten und freien Unternehmer.

00:00:04: Erfolgsrhythmus, der Podcast von und mit Martin Müller.

00:00:08: Ja das bin ich!

00:00:09: Hundertprozent

00:00:10: Unternehmer, Abenteurer und

00:00:12: Geil.

00:00:13: Ervolgsrhythmus.

00:00:15: Also Marcel herzlich willkommen im Podcast Erfolgsrythmus bei mir in Thaingen.

00:00:20: Du bist ja von fast nebenan von Öningern am schönen Untersee.

00:00:27: erzähl mal was du machst und warum du hier bist.

00:00:30: Was ich mache ist, ich bin Foto- und Videograph.

00:00:34: Und Marketing & Brandmensch mit Herzen!

00:00:38: Ich liebe es... Ja die Welt draußen durch die Linse zu beobachten.

00:00:44: Mitten drin aber mitzuleben.

00:00:47: Die Menschen, die ich mit der Kamera begleite einfach das was sie mit Herzblut machen in Bildern wiederzugeben.

00:00:54: In Videos und in Farben und all diese Lebendigkeit dann zu transportieren.

00:01:00: Und gleichzeitig bin ich auch voll der Natur Mensch und Wildnispädagoge, und bin viel draußen in der Natur unterwegs.

00:01:09: Mach das auch mit Jugendlichen in der Wildnis-Pädagogik draußen Feuer machen, kochen... ...und ja die in den Naturverbindungen gehen.

00:01:17: Okay!

00:01:18: Und gleichzeitig verbinde ich das auch weil ich merke immer mehr die Natur ist mir immer mehr das Spiegel.

00:01:24: für meine fotografische und videografische Arbeit

00:01:28: sind wir uns sehr ähnlich.

00:01:29: Ich sage ja, im Unternehmertum schaut die Natur aus und ich habe den größten Lehrmeister.

00:01:35: also der Doktortitel steht in der Natur nicht in der Uni sag' ich zum Beispiel immer wieder provokant natürlich aber das Unterneemertum wenn du in die Natur schaust ist genau gleich.

00:01:48: Du kannst da wirklich eins zu eins übernehmen Wenn man sich getraut hinzuschauen.

00:01:53: Das ist oftmals das Problem.

00:01:55: Aber du hast mir im Vorgespräch gesagt, du hast irgendeinem Fotografie-Marketing technisch etwas sehr gegensätzlich zu der Natur gemacht.

00:02:06: Erzähl mal von diesem Berdegang den Du hattest?

00:02:10: Ja ich war viele Jahre, ich war acht jahrelang bei Metabo als Fotograff unterwegs und habe dort die Baustellen begleitet.

00:02:20: Ich hab schwitzende Männer fotografiert, die Löcher in die Wand bohren, die Produktbilder für Verpackungen Und dort eben auch das Marketing und Social Media mit betreut.

00:02:33: Das war erstmal grundsätzlich gegensätzlich zur Natur, weil das alles viel dann in Beton- und Innenräumen und Gebäuden stattgefunden hat.

00:02:43: Dann habe ich irgendwann gemerkt etwas in mir ruft noch viel lauter wieder eine andere Art von Fotografie einzusteigen.

00:02:50: Es war schön!

00:02:51: Das hat mir auch viel beigebracht Bewegung und Aktion dynamisch darzustellen in meinen Bildern und Videos.

00:02:59: Aber mir hatte irgendwann der Bezug zu mehr Menschlichkeit gefehlt, weil es plötzlich immer nur um Produkte ging.

00:03:07: Und mir war es unterm Strich immer viel wichtiger mit meiner Fotografie den Menschen dahinter irgendwie einzufangen wiederzugeben und die Geschichte davon zu erzählen.

00:03:18: Da hat man natürlich folgeholfen Geschichten mit Werkzeugen erzählen zu können dann noch mehr auch in die Menschen reinzublicken und zu sagen, okay was ist deine Geschichte als Mensch?

00:03:29: Und wie können wir die in Bilder erzählen.

00:03:31: Das kombiniert mit Natur weil ich immer mehr merke die Umgebung in denen ich menschen fotografiere, die überträgt sich auch von der Energie auch in die Bilder hinein.

00:03:43: Ich bräuchte dich jetzt zum Beispiel nicht in einem Finanzdistrik, den Zürich fotografieren.

00:03:48: Sondern vielmehr

00:03:49: irgendwo... Gegensehnte ziehen sich an!

00:03:51: Genau wir könnten das Kontrastprogramm machen oder sagen okay welche Umgebung beflügelt Dich und gibt Dir noch viel mehr Energie?

00:04:02: Dieser Werdegang wie hast Du denn gespürt?

00:04:05: Das ist ja oftmals bei meinem bei den Leuten draußen, du erzählst das jetzt so wie das ein Prozess wäre.

00:04:12: Den spürst du.

00:04:13: irgendwann kommt dann siehst du nicht mehr schwarz sondern grün und dann ändere ich mich.

00:04:18: Wie ausser sich dieser Werdegang bei dir dass du merkst hey diese statische Umgebung die erfüllt mich nicht mehr.

00:04:27: Wie viel in dir drin sagt immer noch, hey das ist ein sicherer Job.

00:04:31: Den darfst du nicht verlassen.

00:04:33: die Gewohnheit ich weiß wer ich bin Ich weiß was ich kann.

00:04:36: Ich habe einen gewissen Namen vielleicht auch oder ein gewisses Ansehen dadurch.

00:04:41: wie hat sich das bei dir geäußert?

00:04:44: Könnte euch auch Schweizerdeutsch sprechen aber jetzt bin ich wieder ins Hochdeutschen gegangen!

00:04:48: Wie hat es dich bei dir getestet damit du das gespürt hast?

00:04:53: Da gibt es mehr.

00:04:54: Irgendwas catch mich noch ein bisschen mehr und ich möchte in diese Richtung

00:04:58: gehen.".

00:05:00: Das hat sich vor allem so geäußert, dass ich immer mehr gespürt habe, dass da ein Widerstand in mir ist.

00:05:06: Es hat mir irgendwie Freude bereitet.

00:05:08: Ich hab bemerkt, das ist Teil von mir aber immer mehr kamen der Reibungen in mir auf.

00:05:15: Und denen habe ich v.a.

00:05:18: dann Raum gegeben indem ich in den Wald oder auf die Berge, oder in die Natur am Feuer gesessen bin und einfach mal Stille zugelassen habe.

00:05:27: Und gesagt hab okay das löse ich nicht mit noch mehr Lärm weil der Lärme auf der Baustelle war mir irgendwann zu laut sondern genau das Kontrastprogramm mehr in die Stille, in die Ruhe zu gehen und daraus zu lernen in mir zu spüren.

00:05:43: wann ist da eine Wahrheit vorhanden?

00:05:45: Die mir sagt ok jetzt geht es nicht mehr zurück auch wenn es vielleicht schmerzhaft ist oder, wenn das bedeutet mal ins kalte Wasser zu springen und nicht so wissen ob es werden wird.

00:05:56: Und

00:05:57: da hat mir vor allem die Wildnispädagogik geholfen zum merken okay?

00:06:00: Es gibt auch Rituale in der Natur, die mir helfen in die Stille zu kommen und meiner inneren Stimme mehr Vertrauen zu schenken.

00:06:09: Das war dann eher ein schleichender Prozess von hin und her auch.

00:06:12: Ja

00:06:13: also vom

00:06:15: Ausprobieren eigentlich auch bisschen

00:06:17: Auch das,

00:06:17: ja.

00:06:18: Wieder dich wieder irgendwo in eine Situation geben und spüren, hey ist die jetzt stimmiger oder ist das Stimmiger?

00:06:25: War das so?

00:06:26: Eher voll!

00:06:28: Das war dann eben dieses Hin-und-Herr.

00:06:30: Dieses.

00:06:30: okay ich lasse mich mal weiter drauf ein was da ist aber auch zu was irgendwie werden möchte und zum Ausdruck

00:06:39: kommen mag.

00:06:40: und dementsprechend hatte ich parallel zur festen Stelle bei Metabo immer mehr Portraitaufträge gemacht oder Retreats und Workshops begleitet.

00:06:49: Und gemerkt, okay wow da ist ein richtiges Jahr in mir das einfach aufgeht und das andere fühlt sich immer mehr nach einem Nein an.

00:06:58: Hast du körperliche Symptome gehabt?

00:07:00: Hast Du wirklich gemerkt dass der Körper signalisiert mir das?

00:07:03: Weil das höre ich auch von meinen Klienten Die Seele sagt zum Körper bringst du es ihm bei.

00:07:08: auf mich hört er nicht.

00:07:09: also der Verstand die Seele weiß es schon lange Dass du da ja wo im Widerstand bist dass das nicht mehr stimmig ist.

00:07:15: aber Wir Menschen in der westlichen Welt, wir brauchten dann immer noch den Körper, der mit der harten Geißel kommt und sagte jetzt geht's nicht mehr.

00:07:24: Und spürtest du da schon irgendwo welche Symptome?

00:07:29: Unbehagen, körperlicher Schmerz... Wie war das bei dir?

00:07:34: Das war vor allem so eine richtige Müdigkeit.

00:07:38: So ne Erschöpfung wo ich gemerkt habe.

00:07:40: So war euch!

00:07:41: Ich will gar nicht mehr morgens aufstehen wenn das weiterhin der Zustand ist.

00:07:46: Das habe ich gemerkt und auch so immer mehr, dass ich plötzlich einen Schmerz im Knie oder in der Schulter hatte.

00:07:52: Und dann gemerkt hab's so, okay irgendwie wird hier was starre und will sich nicht mehr fort bewegen außer ich gebe den Raum, da wieder Bewegung reinkommen kann und da habe ich das dann gespürt.

00:08:04: Dann kam auch immer wieder so ein grummelnden Bauch, der mir gesagt hat, irgendwas ist nicht... mit deinem Feuer verbunden?

00:08:11: Finde ich extrem schön, wie du das jetzt erklärt hast.

00:08:14: Weil der Körper ist ja nie gegen uns.

00:08:17: Er spricht ja mit uns aber die meisten wollen es gar nicht hören weil sie dann etwas ändern müssten oder?

00:08:24: Jede chronisches Leidenkrankheit war schon lange am Sprechen mit einem.

00:08:31: Das sage ich ganz knallhart ehrlich.

00:08:34: Aber du hast einfach alles überhört oder überhören wollen was dir der Körper sagen wollte.

00:08:42: Dass du dem Raum gibst, dass du auch sagst hey, der spricht jetzt vielleicht mit mir in Form von Schmerz, in Form vom Widerstand.

00:08:51: Ich muss da hinhören und ich muss auch etwas ändern und dann ausprobieren wie beim Pendel immer wieder auf eine Seite pendeln und sagen ist das stimmig?

00:09:01: Ist es gut für mich?

00:09:02: Nein, es ist nicht gut!

00:09:03: Also muss ich da wieder etwas ändern.

00:09:09: Forschergeist für deine eigene ... Ja, für deine eigenen Zufriedenheit.

00:09:14: Für dein eigenes Glück und für deine freie Freiheit.

00:09:16: Und du erzählst dir das sehr schön!

00:09:20: Das andere ist was ich noch sagen wollte... Im Außen wissen wir es immer wenn du im Widerstand bist.

00:09:27: Ich vergleiche das auch mit einer Maschine die nicht mehr rund läuft Dann brauchst du mehr Kraft dann bist du eher müde Und irgendwann gibt es eine Erschöpfungserscheinung, dass den Bruch oder so etwas bernalt überlastungen und so weiter.

00:09:42: Und sofort ist dann die höchste Stufe, wo man erreichen kann.

00:09:49: Aber der Widerstand erzeugt immer Müdigkeit.

00:09:54: Den ignorieren wir meistens auch in der normalen Welt.

00:09:56: Dann kommen halt noch ein bisschen Aufputtschmitte, Repulkaffe, Drogen usw.. Aber eigentlich merkst du ja schon viel früher, dass etwas nicht stimmig ist.

00:10:08: Wie verbindest du heute die Natur?

00:10:10: Du hast gesagt, du bietest noch Retreats an!

00:10:13: Wie verbindest du das mit deinem Job?

00:10:16: Mit deiner jetzigen Tätigkeit?

00:10:21: Das sind eigentlich gerade so zwei Welten, die parallel gehen.

00:10:24: Einerseits die Foto- und Videografie andererseits die Wildnispädagogik und draußen sein.

00:10:30: Das habe ich jetzt lange Zeit... stagnieren lassen, weil ich mich so auf die Fotografie fokussiert hatte.

00:10:35: Aber auch da merke ich jetzt eben gerade wieder diesen Wandel dass die Wildnispädagogik sagt hey gib mir Raum!

00:10:42: Ich möchte mich auch entfalten und dementsprechend gehen da grade auch Ideen auf, die in mir ja sich gerade am wandeln sind.

00:10:51: wie kann ich sogar die Fotographie mit der Natur verbinden?

00:10:54: Und sagen okay dann gehen wir raus und machen eine Kanotour und fotografieren nebenher dann nochmal den anderen Blick für die Natur kennen oder auch für uns selber, weil wir noch zusätzlich die Porträtfotografie in der Natur erlernen können.

00:11:10: Und so bin ich das gerade am Verbinden diesen neuen Ideen auch wieder Raum zu geben und zu sagen okay, ich sage da nicht nein dazu.

00:11:19: Ich würde es eher sagen dass ist eins, das sind nicht zwei parallele Welten.

00:11:24: Das eine gehört zum andern.

00:11:26: wenn du nicht so naturverbunden wärst dann hättest du auch nicht das Auge für die Naturphotografie.

00:11:35: Und darum glaube ich, dass es eins ist!

00:11:38: Du spürst es jetzt vielleicht als verschieden weil du ja immer wieder deinen Fokus auf Eins legst aber am Schluss bist du ja eins.

00:11:48: und das gehört dazu und ich glaube es wichtig, wenn du in der Natur mit der Natur und den Menschen oder was auch immer in der natur belichten willst.

00:11:57: Das sind ja nur Momente, die du festhältst für die Ewigkeit oder?

00:12:04: Brauchst du das andere um überhaupt den Blick zu haben dafür?

00:12:09: Dass Gespür vielleicht auch die Energie entspüren was jetzt ist.

00:12:12: und ich glaube wenn ich Bilder von dir ansehe dann sehe ich euch ganz ehrlich dem Menschen die Person gar nicht mehr sondern ich sehe die Energie die auf dem Bild festgehalten wird ob dass Sonnenuntergang ist, Berge, Horizonte.

00:12:29: Der Mensch, der protetiert wird, der verschmilzt richtig in diesen Bild drin und das finde ich sehr beeindruckend und das berührt auch sehr.

00:12:38: Und wenn du den Moment festhalten kannst so dann... ...berührt jedes Bild und das sollte doch sein oder?

00:12:45: Absolut ja!

00:12:46: Das ist schön wie du es jetzt gerade benannt hast, merke ich weil das war immer mein Ziel den Menschen mit der Natur verschmilzen zu lassen.

00:12:57: Und das Schöne ist auch, dass es den Menschen die dann diese Bilder von sich selber sehen oft noch mal eine ganz andere Kraft und Vertrauen in sich selbst geben weil sie sich zum ersten Mal vielleicht aus dieser Perspektive sehen.

00:13:10: Es gibt manchmal Menschen die trauen sich eigentlich gar nicht vor die Kamera.

00:13:13: deswegen ist auch oft für mich nicht die Aufgabe einfach nur technisch mit der Kamera da zu sein sondern auch diesen diesen Raum zu halten und so ermöglichen, dass der Mensch seinem Ich begegnen kann in der Natur.

00:13:28: Und damit dann auch damit eins wird.

00:13:33: Das verschmelzen wir in die Natur.

00:13:36: Wir sind ja Naturwesen!

00:13:38: Nur wir als Menschen wollen uns abheben von der Natur.

00:13:44: das funktioniert nicht.

00:13:46: Also die Natur wird immer stärker sein, wenn die Umwelt wieder mal zuschlägt.

00:13:50: Wenn das Wetter mal wieder zuschlädt.

00:13:54: Sowieso, wenn man in der Schweiz im Berggebiet wohnt, dann gehört eine gewisse Demut dazu und wir können nur mit der Natur.

00:14:01: Wir sind naturwesen dich.

00:14:03: Ich bespreche es auch oft mit meinem Bruder.

00:14:06: ich komme vom Bauernhof oder?

00:14:08: Aufgewachsen mit vielen Tieren so alles was... also ich hatte wirklich einen kleinen Zoo bei mir zu Hause.

00:14:16: Ich habe das gelernt, die Tiere zu lesen und die Natur zu lesern.

00:14:19: Wir sind nur ein Teil in der Natur.

00:14:22: Aber eigentlich spielen wir als Individuen gar keine Rolle in dieser Natur, weil unsere Lebenszeit ist ein Klacks in der ganzen Weltgeschichte, Naturgeschichte.

00:14:34: Und das finde ich so extrem schade damit wir uns wirklich nicht mehr aus einem Teil von der Natur sehen Schnitten von der Natur sehen.

00:14:45: Ich habe letztens mit einem diskutierte Humanbäume wird von uns extrem verpönt, also inslöcherlich getzogen.

00:14:56: aber ich hatte meinen Großvater.

00:15:00: Der hat viele große Waldflächen.

00:15:04: für den war das die größte Entspannung wenn er im Wald arbeiten konnte.

00:15:08: der umfasste sie nicht.

00:15:10: In dem Sinne ging hin und umfasste sie.

00:15:12: Aber so diese Geerdeteit, diese Kraft des Waldes... Auch diese Zufriedenheit, die Müdigkeit hat er unglaublich!

00:15:23: Er hat sich nie beklagt das ganze Leben.

00:15:26: Es war hart, er hat sich nicht allem beklagt Wenn er auftanken wollte, war er wieder im Wald am Arbeiten Und solche Sachen.

00:15:35: ich sage immer mein Großvater hatte Psychologen, Psychiater im Wald gefunden und das kannst du mir nachher sicher auch zustimmen.

00:15:44: Diese Retreats in der Natur, diese erden dich wieder!

00:15:50: Und wir versuchen immer zum Psychologen, zum Psychiater zu gehen geht mal wieder in die Natur.

00:15:55: Die kostet nichts und ist in einer unglaublichen Fülle da aber wir getrauen uns ja gar nicht mehr.

00:16:03: wie siehst du dass jetzt auch das was du noch mit den Jugendlichen machst?

00:16:07: Wie Kannst du die Jugendliche oder wie sie es in diesem Fortschritt von geerdet?

00:16:12: und ich möchte da ein Input an die Jugend geben.

00:16:15: Geht draußen, geht in den Wald.

00:16:17: jetzt bist du dran bitte.

00:16:22: Das Schöne was sich bei der Arbeit mit Jugendlichen sehe ist... ...wie die erstmal so richtig aufblühen.

00:16:28: wenn Sie das Gefühl haben gesehen zu werden weil das denen auch ganz viel fehlt nach heutigen Zeit.

00:16:35: Druck auch da, dann ist Social Media was denen so künstliche Welten vorlebt.

00:16:41: Und dabei vergessen wir als Erwachsene oft den Kids und jungen Menschen einen Raum zu geben wo sie wirklich gesehen werden können für die Menschen die sie sind.

00:16:53: Wenn Sie sich dann gesehen fühlen, dann sind sie plötzlich ganz offen dann auch zu empfangen neue Ideen oder mal auszuprobieren.

00:17:03: eine schöne Praxis Vor allem für Kids.

00:17:06: erstmal so total Fremdes, aber die ich voll empfehlen kann ist.

00:17:10: Das was uns innerlich beschäftigt auch mal zum Beispiel den Bäumen zu erzählen das ist eine Praxis aus der Wildnis-Pädagogik ganz alte indigene Kultur.

00:17:21: Ich muss nicht zum Psychologen oder Psychiater nicht zwangsläufig sondern ich kann die Dinge die mich im Alltag beschäftigen auch einfach einem Baum erzählen vielleicht ein Baum zu dem ich immer wieder gehe und eine Beziehung zu ihm aufbaue dem ich das anvertrauen kann.

00:17:37: Und dann wandelt sich auch ganz viel in einem selbst, so habe ich eben für mich auch gelernt zum Beispiel den Wald zu nutzen oder auch für Transformatives das Feuer zu nutzen.

00:17:49: und

00:17:50: Ich hab ganz lange in meinem Leben ein Teil meiner Natur wie verstecken wollen weil ich als Fotograf immer dachte naja wenn wenn ich Den Leuten erzählern, dass ich noch farbenblind bin.

00:18:03: Wer vertraut mir denn dann in meiner Arbeit?

00:18:06: Und ich hab mich damit versteckt weil ich gedacht habe so wow das darf bloß keiner erfahren sonst bekomme ich vielleicht keine Aufträge.

00:18:13: und da habe ich über die Verbindung zur Natur in mir anerkannt und was nicht mehr verstecken wollen sondern gesagt hey das macht mich aus weil das öffnet mich für einen besonderen Blick weil ich dann plötzlich Emotionen Momente Atmosphäre ganz anders sehe und Kontraste ... statt mich nur von den Farben ablenken zu lassen.

00:18:33: Und du bist einer vom Fehlenden?

00:18:36: Nachher, also farbig!

00:18:39: Genau und auch das in mir anzuerkennen... Das hat viel gemacht mit den Jugendlichen.

00:18:45: Weil wenn die dann solche Geschichten hören so war,... ...der ist Fotografer obwohl er farblind ist,... ...dann erkennen die auch einen gewissen Mut und Vertrauen in sich selber wieder.

00:18:54: Sich selber zu vertrauen.

00:18:56: Und freuen sich dass jemand so ehrlich und offen ist.

00:19:00: gelernt in der Natur und mit den Jugendlichen?

00:19:04: Mit dem Baum sprechen.

00:19:07: Für mich ist das noch etwas, es geht gar nicht um den Baum sondern es geht darum, mit jemandem das zu teilen, dass vor allem loslassen.

00:19:19: wenn du's ausgesprochen hast dann hast du's losgelassen Und was heute ja nicht mehr von unserer Gesellschaft Wir können es gar nicht mehr, ist einfach zu hören.

00:19:34: Und dem Jugendlichen keine Antwort zu geben in dem Moment wo er's loslässt aus seiner Sicht und seinem Innern und einfach ich sage jetzt der Baum hört zu gibt ja keine Antwort.

00:19:46: aber du hast losgelassen.

00:19:48: und wie überall du hast auch gesagt du bist in die Stille gegangen Du lest los!

00:19:52: Du bist vom Machen weg zum Empfangen gekommen oder?

00:19:58: diesem am Baum das Kuhn zu tun, was in dir abgeht.

00:20:03: Lässt du los und bekommst keine Antwort dafür.

00:20:07: Das ist finde ich heutzutage etwas extrem Wichtiges aber muss dich selbst mir ein Stein anwerfen weil ich bei meinen Kindern es selten kann sage ich ganz ehrlich weil ich so drin bin wenn sie mir etwas anvertrauen dann gebe ich jedes mal meinen Senf noch dazu obwohl dass sich gescheitert einfach ruhig sein sollte und einfach annehmen.

00:20:32: Auch in den Gesprächen drin, das habe ich hier im Podcaststudio extrem lernen müssen.

00:20:39: mal zuzuhören!

00:20:41: Und nicht schon meine Antwort in mir zu kreieren wenn du am sprechen bist.

00:20:46: Das ist das größte Problem.

00:20:48: Wenn du mit mir sprichst dann kriege ich mir schon die Antwort aber dir höre ich gar nicht mehr zu.

00:20:53: Und dass es deine Kunst im podcaststudio dir zuhören das zu verstehen was du und trotzdem die Antwort oder eine, die nächste Frage kreieren.

00:21:05: Damit die Energie hoch bleibt.

00:21:09: Aber seit ich das hier mache funktioniert oder gelingt mir das andere auch viel besser.

00:21:14: Das muss ich sagen.

00:21:15: aber es geht wieder um die Bewusstheit.

00:21:17: Und bei den Kindern ist halt oft Wir sehen sie am Handy.

00:21:23: Das Handy ist nur Wie soll ich sagen?

00:21:26: Eine Kompensation.

00:21:28: Es ist ja einfach, wenn ich meinen Kind das Handy hin halte.

00:21:31: Früher hat man ein Handy vielleicht mit zwölf dreizehn Jahren mal bekommen.

00:21:35: heute gehe ich irgendwo essen auswärts da sind die Kinder noch im Kinderstuhl und haben ihre was auch immer in den Händen weil sich die Eltern nicht mehr beschäftigen wollen Mit den Kindern Weil es unangenehm ist ein Kind dass auf das Essen wartet und vielleicht am Quengeln ist.

00:21:54: Vielleicht.

00:21:54: früher hat man in der Schweiz die Jastkarte mitgenommen Dann haben wir halt Joe Sepp gespielt oder sonst ein Spiel, aber das ist ja heute nicht legitim.

00:22:04: Also gebe ihm die Konsole und dann ist es ruhig gestellt.

00:22:09: Schnelle Lösungen, schnelle Ablenkung auch manchmal über Forderung von den Eltern.

00:22:15: Nicht zu wissen okay wie soll ich mit all der Ladung die da ist?

00:22:19: Mit Beruf, mit Familie, mit Geld verdienen müssen.

00:22:22: Danach das Kind... Wie soll ich da noch den Raum halten?

00:22:27: Da flüchten manche dann viel schneller in das hinein zu sagen, okay ich will eine schnelle Lösung.

00:22:32: Aber es ist ein interessantes Thema.

00:22:36: für mich gehört auch dazu in die Natur.

00:22:40: Wir haben einen Auftrag bekommen In der Natur.

00:22:43: Ich kann keine Kinder haben Punkt!

00:22:48: Ich kann's nicht weil mich die Natur als Mann in die Welt gestellt hat.

00:22:51: Eine Eiche wird nie eine Tanne werden Und wir wollen ja auch alles.

00:22:58: Also ich möchte jetzt niemand irgendwo auf die Füße treten, aber heute willst du Karriere machen.

00:23:04: Du willst dich selbst verwirklichen und du willst noch Kinder haben weil es ja legitim ist und alle anderen auch Kinder haben.

00:23:11: Aber das kriegst du nicht hin.

00:23:14: Ganz ganz selten.

00:23:15: Irgendein Punkt fehlt Ist egal welcher Und unsere Gesellschaft ist gewohnt alles zu bekommen.

00:23:24: Für alles musst du eine Prüfung machen, aber fürs Kinderkriegen musst du keine Prüfungen machen.

00:23:28: Und da werden wir solche große emotionale Schäden hinterlassen.

00:23:33: Ich bin überhaupt nicht heilig mit meiner Trennung, Scheidung und alles.

00:23:36: Ich habe meine Kinder genug angetan Aber ich bin mir dessen bewusst.

00:23:41: Ich hatte das Glück dass ich Großeltern hatte von meiner Frau-Seite her die sehr vieles kompensiert hatten extrem viel, ja ich sage jetzt bei den Kindern halt auch schon im Anfang kaputt gemacht wenn nicht so auf Schweizerdeutsch sagen darf.

00:24:02: Wie siehst du das?

00:24:05: Absolut!

00:24:06: Ich habe da immer... Das erste was mir gerade kam ist es braucht halt auch ein Dorf für das Miteinander weil letzten Endes haben wir diese ganz hohe Erwartung alles alleine machen zu müssen jeder nur noch für sich als kleine Kapsel statt zu sagen okay Wow, unsere Vorfahren.

00:24:24: Die haben das noch richtig gut gemacht.

00:24:26: Die hat ein ganzes Dorf.

00:24:27: Da gab es dann auch die Tanten, die vielleicht nicht mal Blutverwandte Tante waren aber sie haben sich trotzdem mit eingebracht und...

00:24:36: War nicht die mal angenehm?

00:24:38: Das stimmt!

00:24:40: Und ja dieser Zusammenhalt, dass ist das was immer mehr in Richtung Individualisierung und Selbstverwirklichung geht statt zu sagen okay und wo...

00:24:52: Egoismus

00:24:53: Genau.

00:24:54: Und weil wir es auch vorgelegt bekommen, Social Media gibt uns vor alles immer komplett perfekt hinbekommen zu können und wenn nicht dann sind wir ein Loser aber wirklich mal einzuchecken mit uns selber was macht für mich und mein Leben Sinn?

00:25:08: Und muss ich da wirklich bei diesem Hamsterrad mitmachen?

00:25:11: oder kann ich nicht auf meinen eigenen Weg finden?

00:25:14: und ist mir zum Beispiel Familie nicht auch wert genug zu sagen okay dann muss ich nicht hundert Prozent perfekt mich in allen Facetten selbst verwirklichen, sondern in dem Ausmaß mit denen das andere auch noch Bestand haben darf.

00:25:30: Ich glaube auch diese Selbstwirklichung sind ja auch Phasen.

00:25:36: Das sehe ich jetzt bei mir... Ich hatte relativ früh Kinder, wir sind zwanzig, heute bin ich fünfzig und meine Kinder sind am Ausfliegen.

00:25:44: die großen zwei sind weg der kleine ist jetzt siebzehn achtzehn ist unabhängig.

00:25:49: Jetzt ist diese Phase durch, dass es wie ein Rhythmus ist, genau gleich wie in der Natur.

00:25:56: und was ich dann immer wieder höre ist ja wenn ich mal beim Beruf zum Beispiel zurückfahre, dann finde ich später keinen Beruf mehr, der in der gleichen Lohnklasse vielleicht auch gar einfach in dieser Klasse mehr Fuß muss denn im Leben immer gleich sein?

00:26:18: Absolut frage ich mich, oder?

00:26:20: Und es ist ja kein Tagesgleich wie der andere.

00:26:24: Kein Fluss hat morgen das gleiche Bild noch wie ein Flussbett wie heute.

00:26:29: aber bei uns wenn du mal Karriere gemacht hast und ich finde das übrigens für die als Mutter die wichtigste Aufgabe ist da als Mut zu Hause zu sein bei den Kindern und das finde ich das Schlimmste dass der Staat das nicht wirklich belohnt Dass heute gesagt wird, rein wirtschaftlich, jede Frau sollte arbeiten.

00:26:50: Sollte das für ihr Selbstwerk gefühlt?

00:26:53: Sehr gut!

00:26:54: Aber grundsätzlich wenn du dich für Kinder entscheidest dann solltet es sein und da bin ich vielleicht noch konservativ Die Mutter ist die beste Erziehung.

00:27:05: Wie soll ich Person überhaupt?

00:27:08: Kita und alles wird nie das gleiche sein.

00:27:10: wie du vorhin gesagt hast Es braucht ein ganzes drauf um mein Kind groß zu ziehen.

00:27:17: In den Bauern gewerben ist das oft noch so, dass die Großeltern in der Sturm- und Drangzeit von vierundzwanzig bis vierzig auf die Kinder hüten.

00:27:27: Das sind ja die gleichen Werte noch vorhanden oder die gleiche ... Ja, das werte denken!

00:27:34: Und das geht immer mehr verloren.

00:27:36: Da fehlt ein bis zwei Generationen fehlen uns die Werte.

00:27:42: wo ich immer auch sage wir haben Ein Werteproblem auf dieser Welt, nichts anderes.

00:27:47: Und das bin ich sehr dankbar, dass meine Mutter, selbst meine Großmutter hat meine Kinder noch gehütet.

00:27:53: Da wurden die gleichen Werte vermittelt oder auch bei meinem Bruder ist so diese Sippe, diese Bande ... Bei den Tieren ist es oft das Rudel und das ist ja genau das Gleiche und da geht extrem viel verloren.

00:28:13: Was ich auch merke, was irgendwie verloren gegangen ist.

00:28:17: Die Mutter ist ohne Frage die wichtigste Bezugsperson für die Kinder und doch haben wir in der modernen Zeit auch wie verlernt als Männer mehr Präsenz für die Kids reinzubringen.

00:28:29: Vielleicht wenn du vom Bauernhof kommst dann bist du vielleicht den ganz jungen Jahren schon mit dem Opa auf dem Traktor gesessen oder hast du auch diese männliche Energie mitbekommen.

00:28:38: Und heutzutage in der Gesellschaft gibt es eben entweder.

00:28:42: Und auch ohne Vorwurf die Väter, die sich dann so ins Arbeiten verlieren und denken okay damit habe ich doch schon meinen Soll getan.

00:28:49: Ich hab das Geld nach Hause gebracht jetzt brauche ich mich nicht mehr um die Kinder können wir nicht mehr präsent sein.

00:28:54: Genauso haben wir viel in diesen erziehenden Berufen in den Guitars eigentlich sowie ich beobachte neunzig Prozent Frauen.

00:29:01: da ist auch wieder die männliche Kraft.

00:29:02: Sehe ich bei den Schulen übrigens quer durch?

00:29:08: Ja und dadurch sehe dass diese männliche Fähigkeit von klarer Struktur und Grenzen setzen, den Kids nicht mehr weitergegeben wird.

00:29:18: Und dann kommt diese Strukturlosigkeit, dann kommt dieses wie es die jungen Leute heute oft erleben, dieses ich bin lost!

00:29:24: Ich weiß nicht wo ich hin soll... ...und dann wird in parallel noch vorgelebt sie können immer alles werden was Sie sich nur erträumen.

00:29:33: Da fand ich ein Beispiel von vorhin schon schön weil ein Lehrer von mir hat das auch immer gesagt hey eine kleine Eichel Die weiß, sie wird irgendwann eine Eiche werden.

00:29:43: Aber die probiert gar nicht erst einen Ahorn oder ein Volunder zu werden und das auch als Natur in uns anzuerkennen, dass wir für etwas Bestimmtes da sind und nicht sagen okay heute will ich das morgen will ich Das und verliere mich darin weil ich eigentlich gar nicht weiß wer ich sein will.

00:30:01: Und dafür braucht es eben auch aus meiner Sicht wieder viel mehr diese männliche Präsenz die auch für die jungen Leute da ist.

00:30:09: Wo orientieren sich die Jugendliche, die jungen Knaben noch?

00:30:15: Ich predige immer wieder du musst Vorbild sein.

00:30:20: Wenn du nicht in dir rost dann wird die ganze Welt nicht um dich ruhen.

00:30:23: oder zum Beispiel und wir Männer müssen heute die Eier legen die Wollmilchsauce ein so werden wir erzogen ja nicht mehr männlich sein möglichst nicht.

00:30:33: aber wenn du dann männlich seien solltest dann solltest du es können Und so weiter.

00:30:39: Da stimme ich dir vollends zu.

00:30:41: und wenn man in die Natur schaut, die jugendlichen männlichen Tiere bilden immer wieder jugendliche Rodel und zwar unter jugendlichem Männlichen oder weiblichen Tieren Und da wird ganz anders handiert, die Sparringspartner von Jugendliches Kampfkraft messen weil sie es brauchen.

00:31:05: Weil Sie ja dann überzeugen müssen im hohen Alter um die Gene weiterzugeben und das haben wir völlig ignoriert.

00:31:14: Wir legen heute Vereine zusammen.

00:31:16: Früher gab's die Jugendriege Heute gibt's keine Jugendregen mehr sondern Es ist alles zusammen.

00:31:23: Wichtig ist, dass die Jugendlichen nicht mehr zu kraftvoll im Spiel sind.

00:31:28: Weil es hat Mädchen dabei und nichts gegen Mädchen soll auch so sein!

00:31:32: Man legt alles zusammen aber wir sind unterschiedliche Wesen.

00:31:36: Ich sag zum Beispiel auch immer bei E-Problemen.

00:31:39: Achtzig Prozent von unseren E-Pproblemen kannst du nicht lösen.

00:31:42: Die sind genetisch.

00:31:44: Mann, Frau, die wirst Du nie lösen können.

00:31:46: Das kannst Du akzeptieren und vielleicht verstehen.

00:31:48: Aber dann geht's um zwanzig Prozent.

00:31:51: Diese zwanzigen Prozent sind doch lösbar.

00:31:54: Und ich könnte dir auch, der stärkste Gedanke bei Männern ist das sexuelle Gedankelpunkt.

00:32:03: Wir sind getrieben aus diesem inneren Drang und das ist auch klar.

00:32:09: wieso?

00:32:10: Weil das Weibchen gibt den Zeitpunkt vor wenn es aufnehmen wird und wir Männer müssen immer präsent sein.

00:32:20: Darum haben wir sexuell einen Drang ganz anders als ein... ein weibliches Wesen.

00:32:25: Wenn ich das heute, gut ich erzähle es dir jetzt laut immer wieder laut erzähle dann sagen wir immer wieder oft Frauen hey aber wir sind achtundneinzig Prozent chimp-Panzen und das vergessen ja wir sind vom Intellekt her von unserem Gedankengut sagen alle hey wir sind ja weit weg von der Natur.

00:32:45: nein sind wir nicht!

00:32:46: Wir sind noch Tiere Und das vergessen wir oft.

00:32:50: und da sehe ich ein Riesenproblem für die Jugendlichen, vor allem für die jugendliche Männer.

00:32:57: Die dürfen nicht mehr am Ende sein.

00:32:58: Ich hatte der letzten Sein Streit mit meiner Partnerin.

00:33:00: dann hat sie wieder gesagt, wieso wirst du so laut?

00:33:04: Dann habe ich gesagt weil ich der Silberück empfinde und ich werde dir laut, weil ich ein Mann bin!

00:33:08: Das werde ich immer wieder sagen hätte ich schon vor Jahren sagen sollen weil ich mich angepasst habe.

00:33:15: Ein Mann muss nicht leise sein.

00:33:19: Oder nächstes Beispiel, warum sprechen Männer viel weniger als Frauen?

00:33:26: Weil sie auf der Jagd stürzen müssen.

00:33:28: Richtig!

00:33:29: Genau richtig weil wir tageweise auf der jagt sind und da diese epoche von der menschlichen evolution her ist der eine andertaler epoche die längste diese neue welt die wir jetzt haben die klack So wurden wir geprägt.

00:33:48: Wenn du auf der Jagd die Schnauze nicht halten konntest, war das wild weg und du hattest Hunger!

00:33:52: Die Frau war in der Sippe im Ort.

00:33:55: Die mussten die Konversationen in der Gruppe haben beim Bärenpflücken sammeln.

00:34:00: Das soll nicht negativ sein.

00:34:02: Da wurde gesprochen.

00:34:04: Wir sind geprägt worden mit wenigen Worten uns auszudrücken und sonst ist es übergestig Drogen werden.

00:34:12: Schau mal einen Hirsch an in der Brunftszeit oder ein Bären, Zillbrücken.

00:34:17: die haben so viele Signale nur durch Wirkung.

00:34:22: aber wir dürfen nicht mehr wirken

00:34:25: und das ist etwas.

00:34:26: das habe ich aus der Natur gelernt weil ich dachte auch immer man muss vielleicht als Mann im Konflikt laut sein um gehört zu werden.

00:34:35: Aber wenn ich mir auch zum Beispiel meinen Hund anschaue da geht es vielmehr um Klarheit und Präsenz Und dann muss es nicht mal unbedingt künstlich laut sein, sondern einfach nur klar und straight.

00:34:50: Dann wird das auch gehört und verstanden.

00:34:53: Das ist ja genauso aus der Jagd.

00:34:55: Da musste ich nicht laut zu meinem Kollegen schreien, dass er mich versteht.

00:34:59: Da ging das wie du sagst mit Gästik und Mimik und klare Energie.

00:35:05: Das können wir auch transportieren.

00:35:08: Merkt unser Gegenüber sofort?

00:35:10: Schau dir es in der Partnerschaft an, ist wieder der beste Spiegel.

00:35:13: Wenn

00:35:13: du nicht klar bist bei deiner Partnerin wird sie dich fordern bis zum Umfallen und genau dann.

00:35:18: die will nur dass du wieder in der Mitte bist und klar bist.

00:35:21: hört sofort auf, du musst kein Wort mehr sagen.

00:35:23: wenn du ich sage immer zb bei mir merkt ihr sie immer sagt sie mir bist du wieder aus dem Pendel?

00:35:29: Und dann holt sie mich raus und ich denke hey bis ich wieder bei mir im Pendel bin und von dem Moment ohne etwas zu sagen ist weg.

00:35:39: Und das finde ich auch das Schöne und Kraftvolle an, an Partnerschaft.

00:35:44: Weil manchmal habe ich so das Gefühl die Menschen wollen nur noch einfach und leicht und nur in der Leichtigkeit und Sinnlichkeit sein.

00:35:52: aber wir sind einfach auch verdammt gute Spiegel füreinander.

00:35:57: Dann bleiben und das anerkennen.

00:35:59: So von wegen Scheiße.

00:36:00: jetzt hat meine Partnerin mir wieder echt ein Scheiß auf den Tisch gelegt Aber dann erstmal zu schauen okay warum macht das was mit mir?

00:36:07: Und was macht das mit mir?

00:36:09: Was ist mein Anteil darin?

00:36:11: und dann darf ich daran wachsen.

00:36:13: Dann ist es ein wunderschöner Spiegel.

00:36:15: Aber muss es aushalten, das wollen ja die meisten nicht mehr.

00:36:22: Ich nehme mich da nicht raus.

00:36:22: Ich finde auch nicht immer leicht heutzutage.

00:36:25: mal der klare strukturierte Mann, der das Geld nach Hause bringt.

00:36:28: Mal der sanfte Sinnliche, der irgendwie in der Ruhe ist... Und dann auch irgendwie der Visionär und der Kreative, um darin seinen eigenen Weg zu finden.

00:36:41: Das finde ich dafür braucht es die Stille und das nach innen hören weil sonst verliere ich mich in dem naja.

00:36:47: was will denn jetzt die Außenwelt plötzlich von mir, der ich plötzlich bin statt zu sagen okay und das bin ich und diese Anteile von mir dürfen alle da sein in einer gewissen Form.

00:36:58: Ich glaube je weniger dass wir das in der Jugend gelernt haben haben unsere Rolle zu sein, was wir sind.

00:37:05: Das dann mehr Mühe haben im späteren Leben genau mit diesen Dingen sich in der Wirkung nicht wohlzufüllen sondern aufzugehen.

00:37:17: In der Wirkung wo dein Auftrag ist in der Welt das zu leben.

00:37:24: und das finde ich heute extrem schwierig weil halt da wirklich ein Unterbruch stark gefunden hat.

00:37:30: Aber das liegt in uns Männern, unseren Kindern das auch wieder vorzuleben.

00:37:35: Also das ist eines der größten gesellschaftlichen Probleme dass ich sehe in unserer Gesellschaft.

00:37:41: Dass die Männer nicht mehr die Männer sein dürfen können wollen oder sind am Schluss und da geht für die Gesellschaft etwas arges verloren.

00:37:51: Ja absolut!

00:37:55: Da kann ich nur gerade nochmal auf meinen Fotobusiness schauen weil so meine Mein Slogan, mein Claim darunter ist Wirkung durch Wahrheit.

00:38:03: Und wir wirken indem wir unsere Wahrheit leben und in dem wir das auch weitergeben wie das geht weil wir es für uns verkörpern.

00:38:11: und je näher wir und unserer Wahrheit dran sind desto mehr wirkt das ja auch nach außen und desto klarer können wir auch miteinander sein.

00:38:22: Du hast nur Wirkung nach Außen wenn du bei dir ehrlich bist und klar bist.

00:38:28: Das andere ist alles Schein.

00:38:30: Ich sage immer, das ist wie die Schminke auf dem Gesicht oder?

00:38:35: Du bist eine andere Person, die du nicht bist.

00:38:38: Sehen wir mal ganz ehrlich, fangen wir mal im Kleinen an.

00:38:40: Jede Frau, die sich schminkt will etwas sein was sie nicht isst.

00:38:44: und für mich was gibt es schöneres als eine Frau ungeschminkts.

00:38:48: Für mich die wahre Schönheit genau gleich bei den Männern wenn Sie die Krawatte anziehen.

00:38:53: jetzt werden mich viele wieder hassen Wenn ich sage, du gehst in den Job heute nicht mehr so.

00:38:58: Aber mit dem feinen Zwergen, Krawatte an... Du bist eine andere Person wie du den ganzen Tag aufm Sofa bist Zuhause, Pflodgik, Trainerhosen, Jogginghose.

00:39:09: Das ist dein wahres Sich.

00:39:11: und nachher gehst du wieder in die Vorstandssitzung Und da musst du dich im Fraggang ziehen.

00:39:16: Seid doch mal ehrlich!

00:39:17: Seid wirklich mal ehrlich und zeigt eure Wirkung.

00:39:20: Geht mal alle so in die vorstands-Sitzungen Wie ihr wirklich auch seid dass ich, ich lache immer wieder darüber.

00:39:30: Aber es ist eigentlich bedenklich wie viele Rollen, also Personen da gespielt wird und alle laufen hinterher.

00:39:39: Wie wichtig das die Personen sind?

00:39:41: Und sie sind überhaupt nicht wichtig in der Natur!

00:39:45: Ich habe mir eigentlich die Frage wo ich immer wieder stelle was ist Erfolg für dich?

00:39:48: sicherlich der der Vorstandsmitglieder?

00:39:51: Was ist der Erfolg für Dich?

00:39:52: Was heißt für Diche Erfolg?

00:40:02: Erfolg ist für mich ganz ehrlich in mir zu sein, mir selbst gegenüber und anderen gegenüber.

00:40:09: Und damit ganz wahrhaftig mich auch zu zeigen nach außen und damit in Verbindung zu gehen.

00:40:17: Da merke ich immer da fühle ich mich am erfolgreichsten wenn ich mich ohne Maske, ohne Schminke voll ehrlich genau als der Mann zeige, der ich bin und jemand anderem auch dieses Geschenk mache um mich so zu sehen.

00:40:32: Da fühle ich mich erfolgreich damit.

00:40:37: Darf sich das auch verändern, dieser erfolgreiche Mann?

00:40:41: Weil als Kinder waren wir immer auf der Forscher-Entdeckerseite und ich sage immer, dass wir das Leben wieder als Spiel ansehen.

00:40:49: Wir müssen uns wieder getrauen zu spielen, herauszufinden, ausprobieren.

00:40:53: Und es ist mir wichtig, dass ich glaube den Erfolg, den du jetzt erklärt hast soll nicht sein, dass er immer gleich ist.

00:41:00: Das ist genau das.

00:41:01: Geh wieder raus, spiel mach Erfahrungen positiv, negativ.

00:41:06: Schau wie du dich veränderst durch diese Erfahrung und wächst.

00:41:10: Schluss geht es ja am Wachstum eigentlich immer überall oder?

00:41:13: Genau das ist auch genau das was so der Kern bei mir jetzt gerade war dieses okay.

00:41:19: wenn ich bei mir ehrlich bin dann bringt das natürlich diesen wandel mit weil heute bin ich anders in mir als vielleicht in zwei drei vier monaten absolut.

00:41:29: aber wenn ich immer ehrlich in mir bin dann mache ich auch automatisch diesen wandeln mit Und bleib in meinem Entdeckergeist.

00:41:37: Da sehe ich eine Riesendiskrepanz zu der Gesellschaft heute, die sind ja... Ich sage jetzt, die meisten sind ja unehrlich oder wissen überhaupt nicht was sie wollen, oder?

00:41:47: Bei meinen Begleitungen ist es ja immer so, wir machen... Neunzigfünfeinundneinzig Prozent von der Arbeit ist das Fundament.

00:41:54: Das ist selber zu wissen wer man isst und was man IST!

00:41:58: Nicht was man will sondern wer man ISt und was Man ISt!

00:42:01: Und da haben die meisten Menschen haben schon mal die größte Angst, das überhaupt sehen zu wollen.

00:42:07: Weil ich sage immer, dass das Göttliche aber da ist auch das Teufelische.

00:42:12: Es gehört beides zusammen.

00:42:13: und das annehmen zu können, zu sehen und sagen Das ist gut und das ist gut!

00:42:18: Das braucht extrem viel Mut, aber ich glaube ja, das ist das Fundament von allem Und immer wieder das zu prüfen wer bin ich wie bin ich?

00:42:29: Was bin ich am Schluss?

00:42:32: Da braucht es einfach Stille.

00:42:34: Oh, der Lärm wie du es schön erzählt hast.

00:42:37: Der muss mal weggenommen werden auch aus dem Hamsterrad.

00:42:40: das sind alles Begriffe.

00:42:42: ich sage immer nicht einmal den Lärmen weg.

00:42:44: Gehen wir in die Stille und das getrauen sich ja die meisten nicht weil sie Angst vor dem haben was sie da sehen.

00:42:51: Sehr!

00:42:52: Das merke ich auch in meiner fotografischen Arbeit.

00:42:56: Ich mache einerseits einzelne Porträt-Sessions mit den Menschen.

00:43:00: Das biete ich an aber Ich habe auch ein Format, das ist nämlich Klarblick.

00:43:06: Wo ich die Menschen über sechs oder zwölf Monate begleite und sage okay wir machen immer wieder Partres.

00:43:12: Und das Schöne ist hier öfter wie uns treffen und je öfter sie sich selber auf verschiedenen Bildern gesehen haben desto mehr finden Sie so einen klaren Blick auf sich selbst.

00:43:23: Das finde ich so wertvoll weil dann auch eine Selbsterkennung plötzlich mit drin steckt.

00:43:30: Was ist Freiheit für dich?

00:43:41: Freiheit ist für mich, wenn ich wirklich mich traue.

00:43:45: Ich selbst zu sein.

00:43:47: Weil dann steht mir nichts mehr am Weg.

00:43:48: Aber dann kann ich immer der sein, der ich bin und lasse mich nicht von außen irgendwie einengen oder formen.

00:43:58: Wenn ich dann am Kern bin, wer ich bin, dann fühle ich mich frei.

00:44:02: Dann bin ich die Säule und alles andere Außenrum passiert.

00:44:07: Und egal wo ich die Säule, also mich dann hin verschiebe.

00:44:14: Ich fühle mich immer in der Möglichkeit das so zu machen wie ich das Leben machen möchte.

00:44:21: Wo sie ist und nicht in der Zukunft?

00:44:24: In der Zukunft!

00:44:25: Die gibt es ja nicht.

00:44:27: Es gibt ja nur den Moment.

00:44:28: jetzt aber...

00:44:29: Ja.

00:44:29: Wo

00:44:30: möchtest du hin?

00:44:34: Ich möchte dorthin den vollen Ausdruck mit mir selbst zu leben Und das auch weiterzugeben.

00:44:41: An junge Generationen, da sehe ich mich.

00:44:43: und ich sehe mich auch noch mehr in Verbindung mit der Natur und auch dass den Leuten weiterzugehen indem ich es einfach vorlebe.

00:44:55: Das mit jemandem an meiner Seite zu teilen und unterwegs sein für genau das diese Natur und der Welt draußen auf eine Art und Weise zu dienen durch meine Präsenz den zu leben, der ich gedacht bin.

00:45:11: Da sehe ich mich.

00:45:12: Gibt es da schon spezielle Formate?

00:45:14: Hast du da schon etwas kreiert?

00:45:18: oder wie willst du die Menschen so erreichen?

00:45:24: Das eine ist eben über die Wildnispädagogik, über in die Natur gehen und das vor allem in Gemeinschaft.

00:45:31: Das wandert so in mir schon umher zu sagen okay lasst uns doch einfach mal wieder alle gemeinsam etwas erschaffen.

00:45:39: Und wenn das ist, sich regelmäßig zusammen mit verschiedenen Generationen am Lagerfeuer zu treffen und auch indem ich meine Kreativität Vorlebe und weitergebe... Da sehe ich da passiert ganz viel.

00:45:55: Also Vorbild sein im Prinzip oder?

00:45:58: Genau!

00:45:58: Cool ja wir haben dich jetzt auch schon ein bisschen beleuchtet.

00:46:04: Wir sind auch schon in der Zeit wieder.

00:46:05: So schnell ging es rum, so viele interessante Themen.

00:46:10: Was möchtest du noch weitergeben?

00:46:11: jetzt wenn Du die Chance hast?

00:46:13: Sprich mal in die Kamera.

00:46:15: In welche von den vielen?

00:46:16: Das

00:46:16: ist egal!

00:46:18: Ok dann und ich mag weiter geben einfach immer an Eurer eigenen Wahrheit dran zu bleiben.

00:46:28: Zu sagen ok Wenn ich in die Stille gehe was finde ich da wirklich?

00:46:33: Und das ist manchmal auch verdammt unangenehm.

00:46:35: Ich merke das jetzt auch gerade selber wieder an dem Punkt, wo ich in meinem Leben stehe wie unangenehender sein kann.

00:46:43: In die eigene Wahrheit zu schauen aber da einen Weg zu finden dem auch zu begegnen Stand zu halten Mitstille mit anderen Menschen den ich mich mitteilen kann weil was anderes finde ich hält in der heutigen Zeit nicht mehr außer Wirkung durch Wahrheit und meine Wahrheit Zu leben.

00:47:01: Und da mag ich einfach den Mut mitgeben, auch wenn es nicht immer leicht ist.

00:47:06: Genau das zu leben.

00:47:09: Mega schön!

00:47:10: Danke vielmals.

00:47:11: Wo findet man dich?

00:47:12: Wenn man dich suchen will?

00:47:15: Auf Instagram.

00:47:17: dort bin ich.

00:47:17: Ich

00:47:18: sag's schon in der Namen.

00:47:19: Marcel-Hampelpunktfotografie.

00:47:22: auf LinkedIn bin ich unterwegs unter Marcel Hampel Und meine Webseite, die heißt jetzt gerade noch Marcel Greibühler.com Aber ab ersten Juli heißt sie Marcel Hampel.com.

00:47:35: Also wenn ihr Marcel folgen wollt dann bitte folgt ihm.

00:47:38: Er ist sehr, sehr eine spannende Persönlichkeit.

00:47:40: Ich danke dir ganz vielmals.

00:47:42: Dass du hierher gekommen bist War sehr inspirierend für mich und euch Danke ich für die Zeit Die Lebenszeit, die er uns zwei gewidmet hat.

00:47:49: Wenn es euch gefallen habt Dann bitte weiter sagen Frauen in Mutter, Vater, Großvater.

00:47:56: Orgasvater!

00:47:57: Wenn es noch geht... Und hinterlasst mir doch fünf Sterne.

00:48:01: Da bin ich sehr froh weil dann habe ich immer wieder solche spannende Persönlichkeiten neben mir im Podcast.

00:48:07: der Volksrhythmus Vielen Dank Gute Zeit

00:48:11: Merci

00:48:11: Danke vielmals Marcel.

00:48:14: Findet einen ganz eigenen Erfolgsrhythmuss

00:48:17: und

00:48:17: starte in dein persönliches Abenteuer Jetzt gemeinsam mit Martin.

00:48:21: Da bin Ich hundertprozent Unternehmer, Abenteurer und Guide.

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